Systemisches Coaching

"Coach zu sein ist für mich eine Haltung, die geprägt ist von einem grundsätzlich liebevollen, wertschätzenden Menschenbild, der Fähigkeit empathisch zu sein ohne zu interpretieren oder zu bewerten, absichtslos zu sein und fest an die Fähigkeiten meines Klienten zu glauben." (Ingrid Smoydzin)

Ursprünglich bedeutet das Wort Coach „Kutsche“ - ein Hilfsmittel, um von A nach B zu gelangen. Der Kutscher weiß, wie man die Zügel hält, die Kutsche in Gang setzt und auf den Weg bringt.
Es ist aber der Reisende, der das Ziel bestimmt.
So wie der Reisende sein Ziel kennt, trägt auch der Klient die Lösung seines Problems bereits in sich und ist selbst der beste Experte für sein Anliegen.

Als systemisch und lösungsfokussiert arbeitende Coach setze ich gezielte Impulse beim Klienten zum Anstoß innerer Prozesse und schaffe die Möglichkeit neue Handlungsperspektiven einzunehmen.
Dabei findet die Wirkung jeder Verhaltensänderung auf die Systeme des Klienten besondere Berücksichtigung.

Ein System ist eine Einheit und funktioniert als Ganzes durch die Wechselwirkung seiner Teile (Interdependenz).
Ähnlich wie ein Mobile sich im Ganzen neu ausrichtet, wenn auch nur eine winzige Veränderung eines seiner Teile erfolgt oder die äußeren Bedingungen sich verändern.


Das Klientensystem hat seine Teilsysteme als

Biologische Systeme
(Der Mensch selbst…)

Soziale Systeme
(Familie, Arbeitsplatz, Gesellschaft…)

Psychische Systeme
(Erfahrungen, Werte, Glaubensätze…)

Die Grundlagen des Systemischen Coachings bilden die Erkenntnisse der Systemtheorie (vor allem Niklas Luhmanns), die Philosophie des Konstruktivismus (Heinz von Foerster, Humberto Maturana und Ernst von Glasersfeld) und die Ansätze der Systemischen Therapie (Solution focused brief therapie, sfbt, nach Steve de Shazer, Insoo Kim Berg).